Die Arteriosklerose der Blutgefäße im Becken oder in den Beinen manifestiert sich oft durch eine eingeschränkte Gehleistung, wie zum Beispiel nur 200 oder sogar 50 Meter ohne Schmerzen gehen zu können. Schmerzbedingte Pausen, insbesondere bei leichten Steigungen, sind häufig notwendig - daher der Begriff "Schaufensterkrankheit".
Die Ursachensuche und der Ausgleich der Belastungen bei Arteriosklerose der Beinarterien umfassen psychische Belastungen, chronische Entzündungen der mittleren Gefäßwandschicht und Mangelzustände an wichtigen Mikronährstoffen. Diese Faktoren bieten konkrete Behandlungsmöglichkeiten als Ergänzung zu den Maßnahmen des Hausarztes oder Kardiologen.
Ziel ist es, eine Verbesserung zu erreichen und Operationen zu vermeiden.
Eine Ultraschalluntersuchung der Beckengefäße und Beinarterien ist für die Diagnose und Verlaufskontrolle wichtig. Auch eine Untersuchung der Hauptschlagader (Aorta) sollte durchgeführt werden, um seltene Fälle von Aneurysmen zu erkennen.

Die vom Arzt verordnete Blutverdünnung zur Vermeidung von Verschlüssen oder Thrombenbildung ist ein wichtiger Bestandteil der Behandlung und sollte nicht eigenmächtig abgesetzt werden.
Vom Kardiologen wird oft ein regelmäßiges Gehtraining bis zur Schmerzgrenze empfohlen, um die Erweiterung von Nebenästen der eingeengten Arterien zu fördern. Eine intensiv durchgeführte Arteriosklerose-Rückbildung unterstützt diese Maßnahmen.
Mögliche Quellen für auslösende Viren und Bakterien
Nase und Nasennebenhöhlen
Oft zeigen sich nur geringe Symptome wie die einer Erkältung, oder gar keine, aber sie können auf kleine Mengen an Streptokokken oder Coxackievirus hinweisen. Nosoden und Mikroimmuntherapie können hier die Selbstheilung anregen. Nasenspülungen mit warmem Wasser oder Salzlösungen unterstützen dies zusätzlich.
Rachenregion und Bronchien
Auch hier kann das normale Mikrobiom gestört sein. Räuspern und gelegentliches Hüsteln sind oft die einzigen Symptome. Pneumokokken, Chlamydia pneumonia oder der Influenza Virus können langfristig stören und auch die Gefäßverkalkung mitverursachen.
Darm
Eine Fehlbesiedlung mit Bakterien, Pilzen und Viren im Darm kann Entzündungen der mittleren Gefäßwandschicht verursachen. Die Zufuhr der gesunden Normalflora und Symbiose-Lenkung können hier helfen.
Leber, Bauchspeicheldrüse und Milz
Diese Organe können häufig durch Viren langfristig belastet werden, was auch Fernwirkungen auf die Beinarterien haben kann.
Nieren und Harnwegsbereich
Bei Patienten mit Arteriosklerose werden häufig Infektionen in den Nieren und im Harnwegsbereich festgestellt. Typische Erreger sind Chlamydien, Bakterium coli, Mycoplasmen und andere.
Ein häufiges Symptom solcher Infektionen ist nächtliches Wasserlassen, was auf eine sogenannte „silent inflammation“ (stille Entzündung) hinweisen kann. Durch gezielte Therapie auf mehreren Ebenen kann dies auch oft gebessert oder ausgeheilt werden.


Bei etwa 10% der Fälle von Bluthochdruck ist Arteriosklerose die Ursache. In 85% der Fälle bleibt die Ursache schulmedizinisch unklar, wobei oft eine unterschwellige Nierenbelastung vorliegt, die sich allerdings nicht im Kreatinin-Test des Blutes zeigt.
In seltenen Fällen kann auch eine Gefäßsklerose der Nierenarterie die Ursache sein. Der Kreatininwert zur Messung der Nierenfunktion ist recht ungenau. Selbst bei Verlust einer Niere kann dieser Wert noch im Normalbereich liegen. Bei zwei funktionierenden Nieren muss etwa die Hälfte der Nierenfunktion ausfallen, bevor der Kreatininwert auffällig wird, was nur bei schweren Fällen der Fall ist.
Da Blutgefäße mit allen Körperteilen verbunden sind, stellt die Arterienverkalkung eine kontinuierliche Herausforderung dar. Langfristige Überwachung und Optimierung sind daher notwendig.
Beispiel für ein vereinfachtes naturheilkundliches Therapieschema
- Enzyme (z. B. Bromelain, Papain), Curcuma, Colostrum, Boswelia (Weihrauch) und Zink können allgemein antientzündlich eingesetzt werden.
- Vitamin B- Komplex 3 x 1 (Mangel- Homocystein senkend)
- Omega 3 oder Flachsöl 3 x 1
- Schizandra 3 x 1
- Granatapfel 2 x 1 Kaps.
Nach dreimonatiger Therapie sind dann ein Wechsel mit den anderen Phytotherapeutika möglich, z. B. Vitamin D + Vitamin K2, Curcuma, Olea Aktiv Pro, Zink.
Die meisten unserer Empfehlungen sind rezeptfrei und oft auch nicht apothekenpflichtig. Eine gesündere Ernährung, verbesserte Selbstregulation und der Ausgleich von Bewegungsmangel sind wesentliche Unterstützungen in der Behandlung.
