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Was ist EAV?

Die Elektroakupunktur nach Voll (EAV) ist ein völlig schmerz- und nebenwirkungsfreies Diagnose- und Therapieverfahren, das in den 50-er Jahren von dem deutschen Arzt Dr. Reinhard Voll (1909-1989) entwickelt wurde. Die EAV ist ein komplementärmedizinisches Verfahren, das Diagnose und Therapie mittels schwacher Stromspannungen an Hautpunkten verbindet, oft angewandt bei chronischen Erkrankungen und Allergien.

Die wissenschaftlichen Grundlagen für den Aufbau und die Aufgaben des Akupunkturpunktes lieferten histologisch Prof. Heine, physikalisch- biochemisch U. Warnke:

  • An charakteristischen Stellen treten die Meridiane bis auf ca. 2–3 Millimeter an die Körperoberfläche. Hier befinden sich Akupunkturpunkte.
  • Während die Meridiane als präparierbare anatomische Strukturen nicht nachweisbar sind, konnten die Akupunkturpunkte als eng begrenzte Löcher in der oberflächlichen Körperfaszie identifiziert werden. Die Faszie ist eine dünne, sehnenartige Muskelhaut aus Bindegewebe.
Bild: Schema eines Akupunkturpunktes, in: Heine, Prof. Dr.: "Handbuch Regulationsmedizin Band 1", LM- Verlag

Im Punktbereich wird die oberflächliche Körperfaszie von einem Gefäßnervenbündel (2-6) durchdrungen. 2: große Vene, 3: kleine Vene, 4: kleine Arterie, 5: Lymphgefäß, 6: Nerv, 7: Vater Pacinische Lamellenkörperchen, 8: Meissnersche Tastkörperchen, 9: Epidermis, 10: subepitheliales Bindegewebe, 11: Kutis und Subcutis. Die Mesenchymhülle des Gefäß- Nervenbündels ist nicht dargestellt.

U. Warnke: "Der Akupunkturpunkt physikalisch- biochemisch" (in: "Regulationsmedizin in Theorie und Praxis, Lehrbuch zur elektronischen Systemdiagnostik, Band 2", ML- Verlag)

Der Akupunkturpunkt vermittelt elektromagnetische Signale: Erniedrigte elektrische Impedanz durch NO und elektromagnetische Mikrowellen- Emissionen.

Diagnostische Akupunktur – Elektroakupunktur

Dr. Voll ergänzte das chinesische System der Akupunkturpunkte durch die Elektroakupunktur zu einer physikalischen Messung der Akupunkturpunkte der inneren Systeme. Die Elektroakupunktur nach Voll (EAV) basiert auf den Erkenntnissen und Wirkungsweisen der chinesischen Akupunktur. In Kombination mit Methoden der Schulmedizin und Naturheilkunde wurde sie zur Diagnostischen Akupunktur weiterentwickelt.

Alle Funktionskreise, Organe oder Organabschnitte unseres Körpers sind durch einen oder mehrere Akupunkturpunkte an der Hautoberfläche vertreten. Bei der Messung mit EAV zeigen diese Punkte eine höhere Leitfähigkeit als die unmittelbar benachbarten Hautstellen an. Liegt nun irgendeine Störung in unserem Organismus vor, so ist der Energiefluss behindert und die Leitfähigkeit an den Akupunkturpunkten verändert sich. Mit der EAV kann ganzheitlich ein umfassendes Bild vom Energiehaushalt des Patienten erstellt und von allen Organen der individuellen Leitwert ermittelt werden.

Der minimale Prüf-Strom, der bei der Messung mit EAV benutzt wird, liegt im tiefen Bereich und wird von den meisten Patienten nicht wahrgenommen. Die Gefahr einer Überdosierung der Stromspannung zur Testung besteht nicht. Der lokale Druck des Messgriffels wird auch von Babys gut vertragen. Nadeln kommen bei der Behandlung mit EAV nicht vor.

Die EAV stellt eine besonders vielseitige Alternative zu den konventionellen Untersuchungs- und Behandlungsmethoden dar und ist als besonders schonende Diagnosemethode auch für Kinder zu empfehlen.

Zusätzlich erfolgt an diesen Punkten eine quantenphysikalische Messung welche Ursachen an einem bestimmten Organ zu Beschwerden und Krankheit führen. Die wissenschaftlichen Grundlagen hierfür hat Dr. Bernhard Weber in dem Artikel „40 Jahre Elektroakupunktur nach Voll“ 1997 im Deutschen Ärztemagazin zusammengefasst.