Das erste Symptom von Arteriosklerose sind oft Namensvergesslichkeit und Wortfindungsstörungen. Die Selbsttröstung des Patienten mit dem Gedanken „es fällt mir ja später wieder ein“ ist riskant, da sie die Suche nach den Ursachen und eine sanfte, vorbeugende Begleittherapie verhindern kann.
Diese Therapie sollte den Ausgleich von Mikronährstoffmängeln und den Einsatz naturheilkundlicher Mittel zur Entzündungshemmung sowie zur Stärkung des Thymus beinhalten.
Ein Ultraschall der Halsschlagader und eine Cholesterinuntersuchung sind erste wichtige Schritte. Diese vorbeugenden Kontrollen der Karotis links und rechts können einfach durchgeführt werden und sind zu 90 % repräsentativ für den gesamten
Körper.

Verkalkungen der Gehirnblutgefäße werden meist erst bei deutlichen Symptomen untersucht. Detailliertere Untersuchungen der Gehirngefäße umfassen CT, Schichtröntgen des Kopfes, MRT oder Kontrastmittel-Röntgenaufnahmen. Regelmäßige Kontrollen ab dem 55. Lebensjahr sollten für alle Patienten empfohlen werden, besonders für diejenigen, die an anderen chronischen Krankheiten wie Bluthochdruck, Diabetes und Übergewicht oder an chronischen Entzündungen der Gelenke und des Darms leiden. Namensvergesslichkeit ab dem mittleren Lebensalter kann ebenfalls ein Hinweis auf Arteriosklerose sein.
Kleinere oder ausgedehntere Schlaganfälle, auch Apoplex genannt, können bei frühzeitiger Klinikbehandlung oft vollständig ohne Restsymptome oder mit wesentlicher Verbesserung ausheilen. Zur Stärkung des Immunsystems und zur Vorbeugung gegen erneute Schlaganfälle haben wir bei vielen Patienten eine begleitende sanfte Therapie eingeleitet. Diese umfasst den Ausgleich meist fehlender Mikronährstoffe und die Behandlung unterschwelliger, versteckter Infektionen mit Viren, Bakterien und Pilzen:
- Hochdosierte B-Vitamine (senken den Arteriosklerose-Faktor Homocystein, unterstützen das Nervensystem)
- Vitamin D-Mangel-Ausgleich (z. B. 2000 IU täglich zur Stärkung des Immunsystems)
- Curcuma, Enzyme, Weihrauch (Boswellia) (wirken entzündungshemmend)
- Lecithin (z. B. Neuro PS)
- Organpräparate mit ihren Cytokinen: Cerebrum D5, Arteria cerebri D5 Amp., Thymus D5 von Firmen wie Wala, Vermonde, VitOrgan oder Biotics
- Pflanzliche Mittel wie Ginkgo zur Leber- und Darmentgiftung
Q10 ist vielen Therapeuten hauptsächlich als hilfreiches Nahrungsergänzungsmittel und Energielieferant für geschwächte Zellen bekannt. Es gibt allerdings auch einen chemischen Laborwert für Q10, der jedoch extrem selten gemessen wird. Falls Patienten Statine nicht vertragen, kann ein Q10-Mangel oft ausgeglichen werden (z. B. 3 x 200 mg täglich).
Ergänzend empfehlen wir Gedächtnistraining zur Verbesserung der Konzentration und Steigerung der geistigen Beweglichkeit. Lebensveränderungen, insbesondere in Bezug auf Ernährung und körperliche Bewegung, sollten eingeleitet werden. Der Ausgleich von Schlafstörungen ist hierbei von großer Bedeutung, beispielsweise durch die Einnahme von L-Tryptophan. Mehrfaches nächtliches Wasserlassen, das die notwendige Entspannung des Nervensystems wesentlich stört, kann oft durch naturheilkundliche Behandlung von Nieren und Prostata deutlich verbessert werden. Durchblutungsstörungen im Gehirn oder Auge können auch phasenweise, zum Beispiel vermehrt am Abend, auftreten.
Unsere Arterioskleroseberatung, basierend auf Erfahrungen mit 1200 Patienten seit 2010, stützt sich oft auf Arztberichte von Kardiologen oder Kliniken. Wir erstellen daraufhin eine konkrete Zweitmeinung für eine naturheilkundliche Begleittherapie.
Die Grundlage hierfür bildet unser umfangreicher Fragebogen sowie die naturheilkundliche Untersuchung der Ursachen.
Die Ursachen der Arteriosklerose umfassen chronische Entzündungen der Gefäßinnenschicht, verursacht durch stille Entzündungen (silent inflammations) in verschiedenen Körperteilen, psychische Langzeitbelastungen sowie einen Anstieg von Cholesterin und Homocystein aufgrund eines Mangels an Mikronährstoffen. Diese Faktoren werden in unseren Untersuchungen berücksichtigt.
Ein Beispiel für unsere Begleittherapien
Unterschwellige, vom Herzen entfernte mikrobielle Belastungen können oft als Antikörper im Blut gemessen werden. Bei Bakterien handelt es sich jedoch häufig um Resttoxine, die nicht auf Antibiotika ansprechen, aber gut auf Nosoden reagieren, wie zum Beispiel Chlamydia D8 dreimal täglich oder Streptococcinum D6.
Viren, die ebenfalls Arterioskleritis auslösen können, werden in der Schulmedizin oft nicht behandelt und bleiben daher unbeachtet. Wir empfehlen häufig Nahrungsergänzungsmittel wie Curcuma, Colostrum, Schizandra, Granatapfel und viele andere. Zahlreiche wissenschaftliche Studien belegen die Wirksamkeit dieser Mittel bei der antientzündlichen Therapie und bei der Rückbildung von Arteriosklerose.
Neben dem allgemein bekannten Cholesterin, für dessen Senkung es auch naturheilkundliche Ergänzungen gibt, ist ein weiterer wichtiger Faktor im Blut Homocystein. Der Normalwert sollte unter 9 µmol/l liegen, da ein höherer Wert unsere Hirnleistung gefährden kann. Ein massiver Vitamin B-Mangel, der bei vielen Menschen über 50 Jahren auftritt und diesen Wert negativ beeinflusst, muss ausgeglichen werden. Den meisten an Arteriosklerose Erkrankten fehlen B6, B12 und Folsäure, aber auch Zink, Vitamin D und weitere Mikronährstoffe.

Zur Arteriosklerose-Rückbildung bei Gehirnarterien-Belastung häufig eingesetzten Mittel:
- B-Vitamine: zur Homocystein Senkung
- OPC: Antioxidans zur Arteriosklerose-Rückbildung
- Zink: Immunsystem stärken, chronische Entzündung
- Omega 3: Fettstoffwechsel harmonisieren
- Bromelain: antientzündlich
- Vitamin D: Immunsystem stärken, chronische Entzündung, fehlt fast Allen über 50 Jahre. Plus Vitamin K2
- Schizandra: unser erstes Mittel zur Arteriosklerose Rückbildung
- Granatapfel: Antioxidans
- Alpha-Liponsäure: Schwermetallentgiftung,
- Nattokinase: antientzündlich
- Olivenblatt: antientzündlich;
- Reishi Pilz mit Vitamin C, Curcuma
- Probiotik Immun: Darmentzündungen stören Immunsystem
- Selen: Schwermetallentgiftung
Das Ergebnis einer Untersuchung mit Telemedizin Naturheilkunde als Zweitmeinung bei Gefäßverkalkung ist bei jedem unterschiedlich. Dieses Beispiel eines Berichts an Patienten wird per Mail oder Post zugeschickt:

